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Western

Sergio Leone (1929 - 1989)

Sergio Leone. Geboren am 3. Januar 1929 in Rom, Italien. Gestorben am 30. April 1989 ebenda.

sergio leone

Den Namen Sergio Leone verbindet man unweigerlich mit dem Begriff Italo-Western. Mit den epischen Westernfilmen  "Il buono, il brutto, il cattivo" (1966; Zwei glorreiche Halunken) und "C'era una volta il West" (1968; Spiel mir das Lied vom Tod)  konnte der italienische Filmregisseur seine grössten Erfolge verbuchen.

Er gilt als einer der wichtigsten und einflussreichsten Regisseure in der Geschichte des Kinos, der insbesondere für seine Spaghetti-Western-Filme bekannt ist. Obwohl er nur wenige Filme gedreht hat, hat seine Regie in den sechziger Jahren Schule gemacht und zur Wiedergeburt des Westerns beigetragen.

ennio morricone

"Il buono, il brutto, il cattivo" (1966; Zwei glorreiche Halunken; internationaler Titel: The Good, the Bad and the Ugly) gilt als Klassiker des Italowestern, nach "Per un pugno di dollari" (1964; Für eine Handvoll Dollar; A Fistful of Dollars), "Per qualche dollaro in più" (1965; Für ein paar Dollar mehr; For a Few Dollars More) der dritte Teil der sogenannten „Dollar-Trilogie“, in der jeweils Clint Eastwood eine der Hauptrollen spielt.

Der Italowestern ist ein in den 1960er Jahren entstandenes Sub-Genre des Westerns. Es bahnte sich in europäischen Filmen der frühen 1960er Jahre an und wurde schon bald von italienischen Produktionen dominiert. Besonders markant waren der spezielle Stil und die Sujets des Autors und Regisseurs Sergio Leone, die eine europäische und besonders italienische Sichtweise auf den Wildwest-Mythos zeigten.

cera una volta

Der italienische Western (western all'italiana; auch als Spaghetti-Western oder Italo-Western bekannt) ist ein Genre westlicher Filme italienischer Produktion in den sechziger und siebziger Jahren, an denen häufig Schauspieler beteiligt sind, die später internationale Stars wurden. Diese Filme wurden in der Regel in Italien oder Spanien und in seltenen Fällen in anderen Mittelmeerländern gedreht.

Der Mann ohne Namen (italienisch: Uomo senza nome) ist die Antiheldenfigur, die Clint Eastwood in Sergio Leones "Dollar-Trilogie" von Spaghetti-Western-Filmen porträtiert hat. Er ist an seinem Poncho, dem braunen Hut, den braunen Cowboystiefeln, der Vorliebe für Zigarillos und der Tatsache zu erkennen, dass er selten spricht.

Der Italo-Western ist geprägt von den Regisseuren Sergio Corbucci, der die „Ringo“-Serie ("Ringo oro"", 1965, gespielt von Guiliano Gemma) und die „Django“-Serie ("Django"", 1966, gespielt von Franco Nero) kreierte, und von Sergio Leone, der Clint Eastwood in "Per un Pugno di Dollari"  (Für eine Handvoll Dollar, 1964) und seinen Nachfolgefilmen "Per qualche Dollari in piu" (Für ein paar Dollar mehr, 1965) und "Il buono, il brutto, il cattivo"" (Zwei glorreiche Halunken, 1967) als „Mann ohne Namen“ inszenierte.

clint eastwood

Der Seriencharakter kam dem Genre von vornherein zu. Die Filmmusik vieler Italo-Western stammt von Ennio Morricone, der mit seinen Filmmusiken entscheidend zur spezifischen ästhetik des Italo-Western beitrug. Der Italo-Western erreicht seinen Höhepunkt in Leones "Once Upon a Time in the West" (Spiel mir das Lied vom Tod, 1968) und Corbuccis "Il grande silenzio"  (Leichen pflastern seinen Weg, 1969). 🌍 filmlexikon.uni‍-‍kiel.de 

Quellen: Wikipedia: 🌍 Sergio Leone dt  🌍 Sergio Leone it  🌍 Zwei glorreiche Halunken  🌍 Italowestern dt  🌍 Italowestern it  🌍 Spaghettiwestern en  🌍 Man with No Name 

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letztmals geändert am 12.03.2021